Redaktion · 2026-02-27
Pflege ist dynamisch. Erkrankungen verschlechtern sich, Mobilität nimmt ab oder kognitive Einschränkungen verstärken sich. In solchen Fällen kann eine Höherstufung des Pflegegrades sinnvoll sein. 2026 beobachten Beratungsstellen eine steigende Zahl entsprechender Anträge.
Ein Antrag auf Höherstufung kann jederzeit gestellt werden. Grundlage ist eine erneute Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Entscheidend ist die tatsächliche Veränderung der Selbstständigkeit im Alltag.
Eine strukturierte Dokumentation des Alltags ist essenziell. Notieren Sie konkrete Situationen, in denen Hilfe benötigt wird. Je nachvollziehbarer die Einschränkungen beschrieben werden, desto realistischer fällt die Bewertung aus.
Hilfreiche Informationen zum Ablauf und zur Rolle der Pflegekasse finden Sie unter https://www.pflegegeld-rechner.com/pflegeversicherung/.
Eine Höherstufung bedeutet höhere Leistungen – sowohl beim Pflegegeld als auch bei Sachleistungen. Zusätzlich können Zuschüsse für Wohnraumanpassung bis zu 4.180 € relevant werden.
2026 ist es wichtiger denn je, Veränderungen im Pflegebedarf ernst zu nehmen. Eine Höherstufung ist kein Sonderfall, sondern ein legitimer Schritt, wenn die Selbstständigkeit weiter eingeschränkt ist.